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Entwicklungskonzept für das weitere Umland des Flughafens München

Das Entwicklungskonzept für das weitere Umland des Flughafens München, das als Basis für eine sachgerechte Siedlungs- und Verkehrsentwicklung im weiteren Flughafenumfeld dienen und die ökologische Verträglichkeit berücksichtigen soll, liegt nun soweit vor, dass wichtige Aspekte der Bestandsaufnahme und erste Leitlinien vorgestellt werden können.

Ziel des Gutachtens

Ziel des Gutachtens ist es herauszuarbeiten, wie die Entwicklungsimpulse des Flughafens München für das weitere Umland genutzt werden können. Das Ziel des Entwicklungskonzeptes ist es, die Entwicklungschancen zu erfassen sowie Möglichkeiten einer attraktiven Siedlungsentwicklung für Wohnen und Gewerbe aufzuzeigen. Damit soll ein doppelter Effekt erzielt werden: Einerseits die Entlastung des unmittelbaren Flughafenumlands von überzogenem Entwicklungsdruck und andererseits die Stärkung der noch ländlich geprägten südlichen Oberpfalz, des mittleren Niederbayern und des nordöstlichen Oberbayern.

Der Untersuchungsraum wurde mit den betroffenen Regierungspräsidenten, Vorsitzenden der regionalen Planungsverbände, Landräten und Oberbürgermeistern im Rahmen einer ersten Auftaktveranstaltung im Herbst 2003 abgestimmt. Aus der Region Donau-Wald liegen Teile der Landkreise Deggendorf, Passau und Straubing-Bogen im Untersuchungsgebiet.

Übersichtskarte des Untersuchungsgebietes

Am 08. April 2003 hat der Ministerrat beschlossen, durch die Landesentwicklung ein fachübergreifendes Entwicklungskonzept für das weitere Umland des Flughafens München zu erstellen. Das bereits vorliegende Struktur- und Verkehrsgutachten zu den Auswirkungen des Flughafens München auf sein Umland vom Juli 2002 zeigt, dass vom Flughafen weiterhin starke Wachstumsimpulse ausgehen werden. Ausstrahlungseffekte reichen bereits jetzt über den unmittelbaren Nachbarbereich des Flughafens hinaus.

Weitere Informationen zu den Struktur- und Verkehrsgutachten

Gutachterteam und Lenkungsgruppe

Das Gutachten wird von einem interdisziplinären Gutachterteam erstellt. Hierbei sind folgende Büros/Institute beteiligt:

Transver GmbH (Koordination und Verkehr)
Auweck GmbH (Natur und Freiraum)
Institut für Wirtschaftsgeographie der LMU München (Wirtschaft)
Planungsgruppe Trias (Siedlungswesen)

Die Lenkungsgruppe setzt sich aus den Gutachtern, Vertretern der Abteilung Landesentwicklung des Wirtschaftsministeriums und den Regionsbeauftragten der Regionen  Landshut, Regensburg, Südostoberbayern und Donau-Wald zusammen.

© www.region.landshut.org, hrsg. v. Regionalen Planungsverband Landshut, Kontakt: region@landshut.org
Letzte Aktualisierung: Juli 2016